Nie wieder Netgear

Eine kleine, kurze Vorgeschichte: Lange habe ich nach einem passenden Videoüberwachungssystem für das Haus gesucht. Entschieden haben ich mich letztendlich für NETGEAR Arlo mit 2 Kameras und dem Basic Profil. Alles war schnell eingerichtet, Account registriert und schon konnte es losgehen…

…losgehen – ja, also schön wäre es gewesen. Die Android App ist, gelinde gesagt, Schrott und wirklich nur für das Nötigste zu gebrauchen. Das Webinterface über den Arlo Account – schon besser, aber auch nichts halbes und nichts ganzes.

Und dann der Schreck, der Batterieverbrauch der beiden Kameras ist im Normalbetrieb unangemessen hoch.

Glücklicherweise konnte ich das ganze System noch, dank einem netten Amazon Mitarbeiter, zurückgeben und habe den Kaufpreis erstattet bekommen.

Also noch schnell den Arlo Account löschen – Moment, schnell? Hier ging der ganze Stress erst richtig los. Einfach mal so einen Arlo Account löschen, den man selber registriert hat? Unmöglich. Zuerst müssen alle Kameras gelöscht werden, dann die Basis (ist alles noch verständlich). Eine Option zum Löschen des Accounts gibt es nicht. Man muss direkt den Kundensupport anschreiben. Gesagt, getan – mit der Bitte an den Support, die Löschung meines Accounts sowie aller dazugehörigen Daten, schriftlich zu bestätigen.

Antwort des Supports: nicht möglich, nur mit Einsendung des Kaufbeleges. Was? Wieso das denn?

Begründung des Supports: das sie auch wirklich der Eigentümer sind …

Nunja … das ganze Prozedere hat ca. 5 Tage gedauert und eine Bestätigung über die Löschung meiner Daten habe ich immer noch nicht. Aber dafür bereits zwei „Erinnerungsmails“, doch bitte den Support zu bewerten.

NOGO – FAIL – BYE BYE NETGEAR

Telekom Netzumschaltung

Sehr interessant…

Gestern habe ich per Post die Information über die bevorstehende Netzumschaltung durch die Telekom Deutschland GmbH erhalten. Natürlich mit einem „tollen“ Online Check, wann die Umschaltung erfolgt (durchführbar auf dieser Webseite der Telekom Deutschland GmbH: Wann findet die Netzumschaltung für meinen Anschluss statt?)

Also schnell den Check durchgeführt mit einem, warum bin ich nicht überrascht, ernüchternden Resultat:

Die Netzumschaltung Ihres Anschlusses hat sich kurzfristig verschoben. Im Moment können wir Ihnen leider noch keinen neuen Termin nennen. Bitte versuchen Sie es in vier Wochen erneut, vielen Dank.

Man beachte das die Verwendung von kurzfristig und vier Wochen

Speedport Hybrid Router lässt keine Mails durch

Seit Tagen habe ich an dem Problem gearbeitet, dass ich keine Mails (GMail Account) über ein Mailprogramm verschicken konnte. Alle möglichen (und unmöglichen) Einstellungen habe ich für den SMTP Server für GMail getestet. Mit dem Ergebnis, dass ich zwar E-Mails empfangen kann, aber keine senden. Nach einigen Recherchen im Netz dann endlich die Lösung des Problems.

Es liegt an einem „Sicherheits Feature“ des Speedport Hybrid Routers. Die „Liste der sicheren E-Mail-Server“ ist der Knackpunkt gewesen. Vollmundig wird unter „Was ist das?“ beschrieben:

Die Liste der sicheren E-Mail-Server hilft bei der Reduzierung des weltweiten E-Mail Spam-Aufkommens. Ausschließlich die aufgelisteten E-Mail-Server (Postausgangsserver) sind bei der Verwendung eines lokalen E-Mail Programms (z.B. Outlook) freigeschaltet. Alle anderen Postausgangsserver werden gefiltert. Möchten Sie zusätzlich eigene Postausgangsserver verwenden, so können Sie unterhalb der Liste bis zu fünf E-Mail-Server hinzufügen.

Also geprüft, ob die Mail Server von Google eingetragen sind – und siehe da, sie sind es – jedoch konnte ich immer noch keine Mails verschicken.

Erst eine Deaktivierung dieses „Sicherheits Features“ brachte den gewünschten Erfolg.

Offener Beschwerdebrief an die Telekom Deutschland GmbH

Dieser Brief ist heute an die Beschwerdestelle der Telekom Deutschland GmbH sowie die Geschäftsführung der Telekom Deutschland GmbH zur Post gegangen. Als Anlage der Chat Log mit Stand vom 01.07.2016, 16:30 Uhr der Telekom-hilft Seite.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Schreiben möchte ich meinen Unmut und Verärgerung zum Ausdruck bringen.

Zur Vorgeschichte: Mein Vater ist im Juni 2015 verstorben. Ich habe daraufhin den Vertrag bei der Telekom Deutschland GmbH Ende Juni 2015 übernommen und im November 2015 auf MagentaZuhause M Hybrid umgestellt. Damit begannen die Probleme.

Bedingt durch die Hybrid Technik (DSL / LTE) bin ich gezwungen, den Speedport Hybrid Router zu nutzen. Schnell stellte sich heraus, dass der Speedport Hybrid Router nicht ausgereift ist:

• WLAN Reichweite völlig unzureichend, auch bei 100% Sendeleistung
• Adressvergabe für WLAN Geräte dauert teilweise bis zu 5 Minuten
• Unzureichende Konfigurationsmöglichkeiten für IP6 Vergabe
• eigene DNS Server können nur auf IP4 Basis benutzt werden
• WLAN TO GO ohne meinen ausdrücklichen Wunsch einfach aktiv

Des Weiteren wurde der Router noch (trotz Vertragsumstellung im Juni 2015) per Paket an meinem verstorbenen Vater geschickt.

Als ich im Dezember 2015 das erste Mal die Beschwerdepunkte dem Telefonsupport meldete, wurde schnelle Abhilfe versprochen. Im Januar 2016 habe ich telefonisch beim Kundensupport nachgefragt und wurde damit vertröstet, dass mir ein Austauschgerät zugeschickt wird.

Ich bekam im Februar 2016 einen Austausch Router zugeschickt, welcher natürlich die gleichen o.g. Einschränkungen besitzt. Auch dieser Router wurde wieder an die Adresse meines Vaters geschickt.
Seit Dezember 2015 habe ich die Telefonanlage auf eigene Kosten umgebaut, sodass eine Fritzbox sämtliche Netzwerkfunktionen übernimmt und der Speedport Hybrid Router nur noch der Telefonie und der Einwahl ins Internet dient.
Weitere Beschwerdepunkte habe ich bereits im Dezember 2015 ebenfalls an den Telefonsupport der Telekom Deutschland GmbH gemeldet:

1. Im Telefonie Center wird der Namen meines Vaters angezeigt (Problem wurde endlich am 16.6.2016 behoben – knapp 1 Jahr nach Vertragsumstellung!)
2. Im Kundencenter werden unter „Dienste und Abos“ keine Daten angezeigt, Problem bisher nicht behoben

All diese genannten Probleme habe ich monatlich über den Telefonsupport der Telekom Deutschland GmbH seit Dezember 2015 gemeldet und seitdem immer nur eine pauschale Auskunft ohne jegliche Aussage erhalten ohne dass diese Beschwerdepunkte gelöst wurden.

Im Juni 2016 habe ich mich dazu entschieden, diese Beschwerdepunkte über den Telekom-hilft Chat zu klären. Auch hier wurde ich auf dem Trocknen sitzen gelassen.

Ich bin nicht bereit, weiterhin die 10 Euro monatliche Miete für ein Gerät zu zahlen, welches mit nur mangelhaften Funktionen ausgestattet ist. Ich habe bereits im Support Chat Angebot unterbreitet, wie dieses Problem zu lösen wäre (siehe beigefügten Chat Log mit Stand vom 01.07.2016, 16:30 Uhr).

Ich empfinde Ihre Mitteilungen als Hinhaltetechnik und Beschäftigungstherapie für mich als Kunden.

Ich bitte Sie hiermit um eine kundenfreundliche Lösung und eine Entschädigung für meinen Zeitaufwand.

 

Der Kunde ist kein König bei der Telekom

Seit nunmehr fast 7 Monaten kämpfe ich mit dem Telefonsupport der Telekom, seit knapp einem Monat das ganze auch schriftlich per Support Chat über Facebook (ironischer Weise heißt es dort: Telekom-hilft), um sogenannte Beschwerdepunkte zu beseitigen. Leider ohne Erfolg, man wird nur hingehalten, bekommt „lächerliche“ Erstattungsangebote – sonst nichts. Sobald ich den offenen Brief an die Beschwerdestelle der Telekom Deutschland GmbH sowie die Geschäftsführung der Telekom Deutschland GmbH verfasst habe, werde ich ihn auch hier veröffentlichen.